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Schüler/-innen

Liebe Schülerin, lieber Schüler

Auf dieser Seite bekommst du, in Form von Fragen und Antworten alle Infos, die du brauchst zum Thema Schulsozialarbeit in deiner Schule.

Was machen Sie als Schulsozialarbeiter für mich?

Ich bin für dich da, wenn du Probleme oder Stress hast mit dir, deinen Eltern, deinem Lehrer, deiner Lehrerin oder deinen Mitschülern. Ich bin dein Helfer und unterstütze dich, das zu tun und zu erreichen, was du dir selbst vorgenommen hast. Ich mache mit dir Pläne wie du deine Probleme angehen könntest und helfe dir bei deinen Aktivitäten. Ich berate dich über andere Fachstellen, die dir helfen können und helfe bei der Anmeldung dort. Dabei ist es immer dir überlassen was du sagen oder tun willst und was nicht.

Auch Lehrerinnen oder Lehrer und sogar deine Eltern können zu mir kommen und bekommen von mir Beratungen. Deshalb versuche ich möglichst neutral zu sein. Letztendlich sind für mich aber dein Wohlergehen und das deiner Mitschülerinnen und Mitschüler am wichtigsten.

Was erfahren die Eltern, Lehrer und andere von dem Gespräch mit Ihnen?

Wenn mich deine Eltern oder LehrerInnen extra fragen, sage ich ihnen, dass wir ein Gespräch hatten. Wenn du von einer Lehrperson geschickt wurdest, informiere ich, wann wir gesprochen haben und wieder sprechen werden. Ich sage aber grundsätzlich nichts von dem, was wir gesprochen haben, ausser du erlaubst es mir ausdrücklich.

Was sagen Sie auch ohne meine Erlaubnis weiter?

Es gibt einige wenige Dinge, die ich auch ohne deine Erlaubnis weitersagen werde. Du wirst vor deinem ersten Gespräch genauer darüber informiert.

Kann ich gezwungen werden mit Ihnen zu sprechen?

Normalerweise kommen die Menschen freiwillig zu mir, weil sie ja Hilfe wollen. Trotzdem kann dein Lehrer deine Lehrerin, wenn er/sie sich Sorgen macht oder er/sie mit dir Schwierigkeiten hat, dich zu einem ersten Gespräch mit mir zwingen. Nach diesem Erstgespräch ist es dann dir überlassen, ob du in dieser Sache weiter zu mir kommen willst.

Wenn du die Schule vorzeitig verlassen musst oder ein "Time-out" machst, kann es durchaus sein, dass du, auch gegen deinen Willen mit mir sprechen oder arbeiten musst.

Es kann auch vorkommen, dass ich mit deiner Klasse und deiner Lehrperson während der normalen Schulzeit mitarbeite (z.B. zu Themen wie Drogen oder Gewalt). Auch dann musst du mitarbeiten und darfst nicht frei wählen.

Wie melde ich mich an, wenn ich zu Ihnen kommen möchte?

Wenn du möchtest, kannst du jederzeit ohne Anmeldung zu mir kommen. Du siehst auf dem Blatt, das in deinem Klassenzimmer hängt, wann ich in welchem Schulhaus bin. Bitte respektiere aber, wenn an der Türe ein Blatt hängt "Bitte nicht stören", dass ich bei einem Gespräch nicht unterbrochen werden will. Falls du sicher sein möchtest, dass ich für dich auch wirklich Zeit habe, kannst du mündlich, per Post, Telefon, oder Mail mit mir einen Termin vereinbaren. Wenn du das wünschst, können wir uns auch an einem anderen Ort treffen, wo dich deine Mitschüler oder Lehrer und Lehrerinnen nicht sehen können.

Dominik Egloff: Telefon: 062 771 65 36, Natel: 079 414 54 80, Mail: ssa@ks-homberg.ch
Nadja Voramwald-Bögli: Natel: 079 964 76 15, Mail: ssa@schule-reinach.ch
Petra Blum: Natel: 079 298 65 48, Mail: ssa_beinwil@ks-homberg.ch
Evelyne Müller: Natel: 079 940 62 57, Mail: ssa_gontenschwil@ks-homberg.ch

Muss ich meinen Lehrer, meine Lehrerin oder meine Eltern fragen?

Nein. Du darfst auch ohne das Wissen deiner Lehrperson oder deiner Eltern zu mir kommen.

Was kostet das?

Für Schüler, Eltern und Lehrer ist die Zusammenarbeit mit mir gratis.

Muss ich ein schweres Problem haben um zu Ihnen zu kommen?

Nein. Oftmals ist es viel einfacher schon etwas zu machen, wenn dein Problem noch klein ist. Wenn du aber ein schweres Problem hast, so möchte ich wirklich gerne mit dir daran arbeiten. Selbst wenn wir deine Schwierigkeiten vielleicht nicht lösen können, hilft es dir auch schon, einfach mal mit einem Menschen darüber zu reden und zu erfahren, wer dir vielleicht sonst weiterhelfen kann.

Muss ich auf Ihre Fragen antworten?

Nein. Du hast jederzeit das Recht zu sagen: "Darüber möchte ich nicht reden“. Dabei musst du keine Angst haben, dass ich deswegen sauer werde oder dich weniger mag.

Was geschieht bei einem ersten Besuch?

Ich muss von dir zuerst einige Dinge wissen, wie beispielsweise deinen Namen, deine Lehrperson,  Klasse und anderes. Du wirst auch informiert über die Vertraulichkeit unseres Gespräches. Danach können wir miteinander reden. Im Anschluss daran überlegen wir uns gemeinsam das weitere Vorgehen.

Zuletzt möchte ich dich bitten: Komm vorbei wenn es nötig ist. Lass es nicht zu, dass du leidest, dass du Opfer oder Täter bist, oder dass du dich nicht mehr am Leben freuen kannst. Zusammen sind wir vielleicht stärker.


Wir freuen uns, dich kennen zu lernen.

Anmerkung: Pro Juventute Telefonhilfe für Kinder und Jugendliche in Not, 24 Stunden, auch anonym. Tel: 147 (gratis und ohne dass deine Eltern dies auf der Telefonrechnung sehen).

 


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